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28.06.2017 - 21:07
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Die Bramburg - Sagen
Auf der Bramburg
Die Bramburg im Winter

hatten die Riesen auch eine Burg.

Von dem Fegedreck, den die Riesenfrau alle Morgen ausschüttete, ist der Stapelberg zwischen Erbsen und Lödingsen entstanden.

Später soll die Burg der Riesen durch ein Erdbeben zerstört sein.

Die Basaltsteine, aus denen sie erbaut gewesen, liegen noch heute als Trümmermassen am Berge umher.

So sagt man.

Riesen backen gemeinschaftlich
Die Bramburg im Frühling

Zwei Riesenbrüder wohnten voneinander getrennt,
der eine auf der Bramburg, der andere auf der Plesse.
Da sie nur einen Backofen hatten, der auf der Plesse stand, so buken sie immer miteinander.

Einst wollten sie wieder gemeinschaftlich backen und es war unter ihnen verabredet, sobald alles bereit und der Ofen gehörig geheizt sei, so sollte der auf der Plesse seinem Bruder dadurch ein Zeichen geben, dass er im Backtrog einige Male kratze, dann wolle der andere mit seinem Teig herüberkommen.

Auf einmal hört der auf der Bramburg ein Kratzen, denkt dies sei das Zeichen, dass er jetzt kommen und einschieben sollte, nimmt also seinen Teig und geht nach der Plesse.
Doch hier ist noch nichts zum Backen bereit und der auf der Plesse sagte, als jener ihm darüber Vorwürfe macht, dass er ihm zu früh das verabredete Zeichen gegeben habe, er habe sich ja nur ein wenig die Rippen geschabt.

Darüber geraten die beiden miteinander in einen heftigen Streit;
der Bramburger, welcher schwächer ist, muss flüchten,
der auf der Plesse wirft ihm aber noch einen großen Stein nach, der ihn jedoch nicht trifft.

Noch jetzt liegt dieser Stein in dem Feld zwischen Lödingsen und Asche, die fünf Finger von der Hand des Riesen sind deutlich darin abgedrückt.